Wie gesund sind Smoothies wirklich?

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Sind sind in aller Munde: Smoothies. Doch wie gesund sind sie eigentlich?

Smoothies sind fruchtig, bunt und – wenn richtig zubereitet – auch gesund. In diesem Teil unserer Reihe „Was isst…?“ nehmen wir den Smoothie -Trend genauer unter die Lupe.

Was ist eigentlich ein Smoothie?

Ein Smoothie ist ein dickflüssiges Getränk, das aus pürierten Früchten und Eis besteht. So jedenfalls im Original. Was genau man in seinen Smoothie hineintut, ist jedem selbst überlassen. Ob Obst, Gemüse, Tee, Nüssen, Joghurt, Quark oder Milch – solange es Ihnen schmeckt, ist alles erlaubt.

Der Name „Smoothie“ stammt von dem englischen Begriff ‚smooth‘ für ‚fein, sämig, gleichmäßig‘. Er beschreibt somit sowohl den Geschmack von Smoothies als auch deren Konsistenz. Der erste Smoothie der Geschichte tauchte erstmals 1926 auf der Speisekarte der Saftbarkette „Orange Julius“ in Los Angeles auf. Ob der Eigentümer der Kette, Julius Freed, auch sein Erfinder war, sei dahingestellt. Wichtig ist nur, dass sich der Smoothie in den 1960ern und seit Anfang der 2000er großer Beliebtheit erfreut. In den 60ern wurden Smoothies als Energie-Drinks und Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Seit Anfang der 2000er vermarkten große Lebensmittelkonzerne Smoothies als Fertigprodukt. Es gibt Sie in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Immer sind sie aber besonders hipp, gesund, modern und cool.

Was sagt Rückgrat dazu?

Frisches Obst und Gemüse ist gesund. Keine Frage. Sie enthalten für uns wichtige Vitamine und Ballaststoffe. Wir empfehlen allen unseren Mitgliedern, regelmäßig Obst und nach Wunsch unbegrenzt Gemüse zu essen. Frisch sollten die Lebensmittel sein. Der Smoothie am besten auch.

Bei der industriellen Verarbeitung werden viele der Vitamine im Obst zerstört. Im Laufe des Herstellungsprozesses werden sie wieder künstlich hinzugefügt. Ein größeres Problem als der „Vitaminmangel‘ stellt der Zuckeranteil in vielen Smoothies dar. Nur wenn Produkte schön süß sind, werden Sie auch gekauft. Zucker und andere Süßstoffe werden zusätzlich hinzugefügt. Je nach Hersteller enthalten Smoothies auf 100 ml mehr als 10 g Zucker. Das ist genau so viel wie die gleiche Menge an Coca-Cola. Unsere modernen Obstsorten sind hochgezüchtete Gewächse. Aus dem Gewächshaus kommend enthalten sie bereits mehr Fruchtzucker als ihre natürlichen Vorfahren. Deswegen ist es auch aus gesundheitlicher Perspektive nicht gut, einen Smoothie zusätzlich zu süßen.

Dies ist der Grund, weswegen wir bei Rückgrat nur zu drei Stück Obst am Tag raten. Unser Bedarf an Zucker ist damit in der Regel bereits gedeckt. Smoothies sind per se nicht schlimm. Sie sollten sie nur nicht mit einem Durstlöscher verwechseln und sie nicht jeden Tag trinken.

Bevor Sie also das nächste Mal zu einer Plastikfasche aus dem Kühlregal greifen, machen Sie sich lieber einen frischen Smoothie. In unserem Video zeigen wir, wie Sie ganz leicht einen Smoothie mit Banane und Avocado machen können. Probieren Sie es aus!

Das Rezept: Banane-Avocado-Smoothie

• ca. 230 ml Mandelmilch
• 3 Datteln
• 1 Banane
• 1 halbe Avocado
• 1 TL Rohkakao
• 1 gehäufter TL Mandelbutter
• Eis, crushed

Lassen Sie es sich schmecken und bleiben Sie gesund!

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